PEACE! NOT WAR!

Dies ist ein Redebeitrag unseres Genossen den er auf dem Ostermarsch am 26. März hielt.

Ein Zitat von einem meiner Lieblingsmusiker besagt:
„They have money for war but cant feed the poor“ (Sie haben Geld für Krieg, können aber die Armen nicht ernähren).
Das war Tupac.

Krieg. Was ist Krieg eigentlich? Im Duden steht folgendes: „Ein mit Waffengewalt ausgetragener Konflikt zwischen Staaten“. Doch Meine Definition lautet: Leid, Trauer, Verlust, Zerstörung und es hinterlässt seine Physischen wie Psychischen Narben. Aber zu aller erst ist Krieg eine Marketing Strategie. Warum werden Kriege überhaupt geführt? Ich fasse es mal kurz zusammen. Es sind wirtschaftliche Gründe. Es geht oftmals um die wertvollen Ressourcen, wie Öl, etc.. oder der geographischen Lage eines Landes. Und Wer sind die opfer ? Oftmals unschuldige Familien, sprich hart arbeitende Väter, fürsorgliche Mütter und lebensfrohe Kinder. Leute wie du und ich. Doch was tun unsere Medien? Sie stempeln Fleisch und Blut als Zahlen einer Statistik ab. Sind ja weit entfernt, ist ja dort Gang und Gebe. Das ist leider das was ich oft hören muss. Doch wie die Hölle hier los war, als Frauen in Köln begrabscht wurden. Ich möchte nicht ein Problem nutzen, um ein anderes zu minimieren aber ich sage steht auch für die Getöteten und Unterdrückten in Palästina, Afghanistan Irak und auch Syrien auf. Wir sind leider abgehärtet von diesem Leben. Wir haben genug clevere Menschen in der Politik, mir wären aber welche mit Herz lieber. Denn es sterben täglich Menschen die genau so Träume, Gefühle, Familie und Freunde haben wie wir. Doch die Zustände die dort abgehen machen sie dort zu lebendige Zielscheiben. Besonders betrifft es die Kinder, sie sollten nicht fürchten ob sie den nächsten Tag überstehen, weil unsere Waffen sie gnadenlos vernichten. Kinder sollen spielen und ihre Kindheit genießen, stattdessen liegen sie unter Trümmern mit abgerissenen Körperteilen oder suchen nach Mama und Papa, die aber tot sind. In Afghanistan z.B sind die zustande seit 30 Jahren schlimm. Dort werden Kinder sogar in die Armee rekrutiert. Was haben sie vom leben? Haben sie dieses Schicksal wirklich verdient?. Stellt euch vor, eines Tages müssen eure Kinder in den Krieg ziehen. Könntet ihr damit leben? Bitte versetz euch in ihre Lage. Es werden Täglich Unschuldige bombardiert und von wo kommen die Bomben? Nicht immer von den Taliban oder dem Is. Konsequenz der Bombardierung ist, dass viele Unschuldige sterben. Die Angehörigen der Opfer, wollen sich rächen, sie sind blind vor Wut und schließen sich Terrororganisationen an. durch die Bombardierungen vergrößert sich der bestand der Terroristen , dass merkt aber keiner. Mann kann den Frieden nicht mit Gewalt erkämpfen.Durch Trauer kommt Wut und die Wut sucht einen Schuldigen. Die Schuldigen sind meiner Meinung nach die Politiker. Auch die, die ruhig auf ihrem Sessel sitzen und frech behaupten Afghanistan wäre ein sicheres Herkunftsland , obwohl dort seit über 30 Jahren Krieg herrscht und es bestialisch dort zugeht.In Afghanistan gibt es viele verschiedene Völker die nur aufgrund dessen sich nicht mögen. Dann gibt es noch die Taliban, die auch noch mal in vielen Gruppierungen in Afghanistan untergliedert und verstreut sind und sich ständig gegenseitig bekämpfen. Die Taliban agiert dort wie die 2. Polizei, sollten sie dich z.B erwischen ohne Bart oder mit Musik auf deinem Handy geschweige Nagellack oder ähnliches kannst du darum betteln, dass sie dir nur eine Kugel in den Kopf schießen, denn sie neigen dazu die Leute zu foltern. Dann gibt es noch Organhändler, die Nachts Kinder abfangen und den Rest könnt ihr euch denken. Das sind alles keine Horrormärchen. Afghanistan ist zurückentwickelt, weil es zurück ins Mittelalter gebombt wurde. Das was die Afghanen sich am meisten wünschen, ist kein Reichtum oder Macht, sondern Frieden. Von Syrien wollen wir erst gar nicht reden. Der Krieg in Syrien hat seinen territorialen, Ökomischen Zweck. Die Menschen sind dort nur Bauern auf dem Schachbrett. Die Isis wird aus versehen mit Waffen beliefert, die Türkei macht die grenzen nicht dicht, ein Land wie Irak wurde innerhalb weniger Wochen lahm gelegt und dann schaffen es mehrere Großmächte nicht diese Monster aufzuhalten? Wir der Westen haben eine Verantwortung gegenüber vielen der Flüchtlinge die herkommen und nicht nur vor den Syrern. Wir tragen Mitschuld warum viele der Länder so instabil sind, z.B durch unsere Kolonien, die wir quer um der Welt geführt haben. Außerdem neigt unser aller größter Verbündeter dazu, Rebellen in Ländern auszubilden, um bestimmte Regime zu stürzen. Diese Rebellen bekämpfen wir heute und nennen sie Terroristen.Der Krieg ist hart. Wir sollten den Leuten die hergekommen sind, Zeit zum integrieren geben und es nicht sofort verlangen, da sie traumatische Erlebnisse haben. Ich meine falls wer von uns einen Autounfall hatte, wie lange scheut derjenige die Nutzung eines Autos. Oder ein ans Herz gewachsener Mensch stirbt. Wie lange leiden wir darunter? Bitte versetz euch in ihre Lage. Die Menschen sind traumatisiert , psychologische Unterstützung wäre gut. Ich stehe gerne für die geflüchtete Menschen zur Seite, z.B falls sie jemanden zum reden brauchen. Doch ich bin so was wie : Milad Zuhause läuft es nicht gut oder Milad ich hab Probleme mit meiner Freundin gewohnt. Was soll ich aber einem erwachsenen Mann raten, der seine beiden Töchter durch einen Bombenangriff verloren hat? Das ist kein Einzelfall, ich höre des öfteren viele Schicksalsschläge. Ich muss mir jedes mal die Tränen verkneifen. Ich bin gerade erst 21 und kann diese Geschichten nicht mehr hören. Meine Laue wurde dadurch in letzter Zeit stark belastet. Hätten meine Eltern nicht rechtzeitig die Flucht ergriffen, wäre ich heute nicht hier und könnte mit euch reden.

Meine abschließenden Worte sind:
Ein Mensch allein kann die Welt vielleicht nicht ändern, er oder sie kann es aber schaffen, in jemand anderem den Willen zu wecken was zu verändern.